Die Pro-Kopf-Verschuldung in Otterfing ist im Vergleich zu vielen anderen Kommunen in Bayern noch moderat, steigt aber aktuell durch notwendige Bauprojekte spürbar an und muss dringendst konsolidiert werden.
Für die großen Projekte gilt es jede Förderung zu nutzen und wenn diese Projekte gewünscht werden,
eventuell neue Kredite aufzunehmen, auch wenn dies gerne vor der Wahl verschwiegen wird.
Grundstücke könnten veräußert werden, dies erhöht unser Wachstum und eröffnet
eine neue Runde an Investitionen.
Somit stehen wir abermals vor dem selben Problem.
Was steht sonst noch an von dem wir wenig bis nichts wissen ?
2027 die Kläranlage Fellach, die Schulheizung, Barrierefreiheit des Rathauses, Strassensanierungen, eine noch höhere Kreisumlage, … was erwartet uns denn sonst noch, über das nicht gesprochen wird und wurde ?
Weitsicht, Vernunft und kluge Entscheidungen sind gefragt !
Quelle:
Bürgerversammlug 10/25
Einkommensteueranteil ca. 4,9 Mio. €
Gewerbesteuer ca. 2,3 Mio. €
Schlüsselzuweisung ca. 1,3 Mio. €
Grundsteuer B ca. 0,6 Mio. €
Das Problem: Das Geld bleibt nicht ganz in der Gemeinde.
Von diesen Einnahmen muss Otterfing die Kreisumlage an den Landkreis Miesbach abführen.
Das sind um die 52 % der eigenen Steuereinnahmen.
Von jedem Euro, den die Gemeinde einnimmt, wandern ca. 52 Cent monatlich weiter nach Miesbach für das Landratsamt, Krankenhäuser und Kreisstraßen...
Die Verschuldung hat sich wie folgt entwickelt:
• Ende 2024: ca. 3,33 Mio. €
• Ende 2025: ca. 5,84 Mio. € (Prognose nach Kreditaufnahmen)
• Ende 2026: ca. 7,92 Mio. € (Geplanter Höchststand laut Finanzplan 10/25)
Zu den größten Posten im Vermögenshaushalt der letzten Jahre gehören (neben der höheren Kreisumlage und dem Einbruch der Gewerbesteuer):
• Erwerb von Flächen und Bau/Sanierung/Gutachten.
• Kinderbetreuung: Investitionen in Waldgruppen und Kindertagesstätten.
• Infrastruktur: Sanierung von Straßen, Brunnenausbau (Wasserversorgung) und die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED.
• Wohnungsbau: Erwerb des Sparkassengebäudes zur Förderung des lokalen Wohnbaus.
• Erhöhte Personalausgaben
Und zu viele Ausgaben im Kleinst- und Mittelbereich.

